Dienstag, 5. Mai 2009

schon wieder neue notfaelle - pixie und ihre welpen

heute kam ein notruf von regine. ihr mann hatte eine huendin mit 3 welpen entdeckt die in schlimmem zustand sind und einer war schon tot und die anderen wohl bald wenn man nichts unternimmt. regines mann wollte die kleine familie unbedingt retten... so fuhren wir los und da waren sie, in einem verwahrlosten hof am blanken boden. sie wimmelten nur so von floehen und riesigen laeusen und haben einige madenloecher und eitrige wunden, sie stinken furchtbar. das tote geschwisterchen liegt nicht weit davon und verwest bereits.



die mutter musste erst herbeigerufen werden und war guter dinge jedochnur ein gerippe und auch mit zahllosen parasiten uebersaet und vielen haarlosen stellen und natuerlich total verfilzt und verdreckt. die leute sassen in einem kleinen shop daneben in lustiger runde und kuemmerten sich nicht weiter um die hunde, waren angeekelt von deren zustand.
zuerst hatten wir nur drei welpen eingepackt aber dann kam ein mann und sagte da ist noch einer. also ging regines mann auf die suche und fand ihn lebend unter einer anderen huette.




wir haben dann die hunde in einen kleinen kaefig und sie ins auto. wir beschlossen die mama wird nun pixie heissen, sie hatte sicher einen namen aber den wusste keiner.
ich habe sie mit aufs land genommen und in ein kleines gehege gebracht das im moment nicht benutzt wird und sie dort mit flohpuder eingestaeubt, so gut es ging geputzt und krusten abgemacht, madenpulver und jod darauf gemacht und die maden herausgeholt mit pinzette. da musste ich die kleinen leider etwas quaelen und das gefiel ihnen natuerlich gar nicht. sie sind recht kraeftig und haben sich recht gestraeubt und geschrien. ich musste dann immer wieder aufhoeren und es sind nun sicher noch maden in den tiefen wunden und loechern aber die hole ich morgen noch raus, ich hoffe sie sind nun tot.
regine hatte ein kg rohes rindfleisch und zwei dosen mitgebracht. pixie hat das kg vertilgt wie nichts und hernach auch etwas dofu gefressen, die kleinen haben sich auch schon wie die wilden auf das dofu gestuerzt.
eigentlich hatte ich zuerst gedacht ich lasse sie dort aber da war mir dann doch nicht so wohl, es kamen schon wieder fliegen wegen dem gestank und auch sah es nach regen aus. auch will ich die family oefter noch begutachten und fuettern und das geht am haus alles besser. so sind sie nun in dem alten katzengehege in einer grossen hundehuette und schlafen erst mal.
















noch ein letztes abendmahl ;O)


Montag, 4. Mai 2009

blacky - neuer notfall

gestern auf dem heimweg vom ta musste ich wieder einmal einen neuen notfall mitnehmen :( zuerst sah ich wieder mal einen ueberfahrenen hund am strassenrand ;(

kurz darauf sehe ich schon von weitem einen schwarzen hund auf der strasse herumfallen, die autos verfehlen ihn knapp. ich ziehe sofort auf die andere strassenseite und parke. ich gehe in die mitte der strasse und treibe den hund zum strassenrand. da faellt er um und ich gehe zu ihm. er ist nur noch ein gerippe und hat stark verschleimte augen. er hat millionen von floehen und ein staupegebiss, auch zuckt sein rechtes hinterbein das er nicht benutzen kann, ohne unterlass.
ich trage ihn ins auto und wir fahren zum land. dort hole ich flohpuder und verbrauche eine ganze flasche, das ganze auto ist hinten voll mit toten floehen. ich gebe ihm etwas huehnerleber die ich grade gekauft hatte und zum glueck frisst er gierig.
zuhause richte ich in windeseile das waeschezimmer fuer ihn her waehrend er draussen im auto schreit und zu dem gitter herauswill und alle anderen lautstark bellen. dann wickele ich ihn in eine decke und trage ihn herein. ich gebe ihm noch etwas gegrillten fisch und vitamin-, blutbildende- und immunstimulierende tabletten. er trinkt gierig wasser und schlaeft dann erschoepft ein.
ich werde alles tun damit der arme blacky wieder gesund wird, zumindest dass er sich wohl fuehlt und wenn es nur auf seinem letzten gang ist.

seit gestern abend hat blacky dann fast nur geschlafen, er ist total erschoepft. er hat auch gut gefressen, auch trockenfutter schmeckt ihm.
dann heute nachmittag hat er schon manchmal etwas aufgeweckter drein geschaut.










die geschichte von lilly, lisa und loyd

Ich entdeckte Lisa, Lilly und Loyd auf einem Jahrmarkt im Kaefig zum Verkauf. Es waren noch viele weitere Kaefige dort mit vielen weiteren Welpen, alle krank und schwach. Normalerweise meide ich diese Orte aber ich bin direkt vorbeigefahren und sah gerade wie ein Junge Lilly beinah umgebracht hat als er ihr grob und ungeschickt immer wieder eine Wurmtablette in den Hals druecken wollte. Ich parkte und ging zu dem Stand. Da sah ich dass die drei keinen Appetit mehr hatten und alles von ihrem Durchfall verdreckt war. Die Verkaeufer sagten sie seien krank und wollten mir einen Husky andrehen der noch der munterste der vielen Welpen war. Ich wollte jedoch die drei kranken und so gab man sie mir nach einigem zoegern. Sie waeren dort sicher in den naechsten Tagen gestorben. Der Mann erzaehlte mir noch dass sie jeden Tag neue Welpen aus ganz Thailand einfliegen lassen da das Geschaeft in Samui so gut laufe und Lilly, Lisa und Loyd, die drei Labradorwelpen aus Chiang Mai gekommen waren. Sie haetten auch noch keine Impfung da noch zu jung.
Ich fuhr mit den dreien schnurstracks zum Tierarzt wo sie positiv auf Parvovirus getestet wurden. Sie kamen dort sogleich an den Tropf und bekamen Medizin. Die Krankheit war gerade am ausbrechen und alle bekamen die naechsten Tage starken Blutdurchfall. Jeden Tag besuchte ich meine drei Patienten und jeden Tag waren neue Patienten angekommen die die Leute auf dem Markt gekauft hatten. Es waren alles sehr winzige Rassen und alle mussten nach einem oder zwei Tagen sterben. Lisa, Lilly und Loyd hielten sich tapfer obwohl es wirklich sehr schlimm war. Loyd war am schlimmsten betroffen und der Durchfall nahm kein Ende. Wir gaben alle erdenkliche Medizin, nur ein sehr teueres Immunserum das konnte ich mir nicht leisten und waere auch nicht gesagt gewesen ob es in diesem Stadium ueberhaupt noch geholfen haette.
Dann nach einer Woche ging es Lilly und Lisa besser, der Tropf konnte entfernt werden und sie begannen wieder selbst zu fressen und zu trinken. Loyd ging es weiterhin schlecht und es war erbaermlich. Lilly und Lisa durften nun nach Hause und zogen ins Waeschezimmer. Sie waren noch sehr schwach und brauchten natuerlich viel Pflege. Ich besuchte Loyd weiterhin jeden Tag und es ging ihm zwischendurch besser jedoch hatte er dann einen Rueckfall. Nach einem Tag musste er sterben. Es tut mir so leid um den armen kleinen Mann, er war so tapfer gewesen. Wegen der Profitgier dieser schrecklichen Menschen durfte er nur knapp 2 Monate alt werden und musste soviel leiden, hat nur wenig Liebe spueren duerfen. Genau wie so viele andere die als Ausschuss von vorneherein einkalkuliert sind und noch schrecklichere Schicksale und Tode erleiden muessen.
Lilly und Lisa hatten noch ab und an Durchfall und ich musste sehr auf die Fuetterung achten. Lilly wurde immer groesser und staerker aber Lisa blieb klein und schwach. Lilly durfte dann nach 5 Wochen heraus zu den anderen und ist fit und verspielt. Lisa kam auch heraus aber sie war nur bei mir und hatte wenig Kraft, lief nur hinter mir her. Dann bekam sie wieder starken Durchfall und erst das zweite Antibiotikum wirkte dagegen. Jedoch wurde sie nun extrem schwach und konnte nicht mehr aufstehen. Der test beim Tierarzt zeigte nun Staupe ;((( Lisa war dann natuerlich seither wieder in ihrem Zimmer und wurde Tag und nacht umsorgt. Sie konnte selbst nichts mehr fressen und trinken und ihren kopf kaum halten, ich fuetterte sie mit der Spritze und sie bekam viel Medizin und Vitamine etc. Wenn ich aus dem Zimmer ging weinte sie. Ich war staendig bei ihr, schlief nachts oft bei ihr auf dem Boden. Natuerlich wahrte ich groesste Hygiene und Vorsicht damit der Virus die anderen nicht ansteckte. Lilly hat wohl diesen Virus besiegen koennen, ihre Immunkraft war von Anfang an besser. Lisas Sehkraft war dann leider auch beeintraechtigt. Die Staupe war bereits in die Nerven vorgedrungen aber sie hatte keine Schmerzen. Sie war natuerlich verzweifelt aber sie hielt sich erstaunlich wacker. Lisa wollte leben und es gluehte bis zuletzt ein Fuenkchen Hoffnung.

Doch dann musste ich Lisa leider erloesen lassen, sie wurde immer schwaecher und hatte fruehmorgens epileptische Anfaelle bekommen und ihr Zustand waere leider nicht mehr reversibel gewesen.
Leb wohl liebe Lisa, zumindest hattest du noch einige glueckliche Tage hier bevor du wieder so krank geworden bist. Ich werde dich und Loyd nie vergessen...

Lilly ist nun die einzige ueberlebende und ihr geht es sehr gut, sie ist fit und kraeftig und soweit stabil.
Sie ist eine sehr liebe aber nicht so aufdringlich zu mir (ausser es gibt was zu fressen) und ist staendig mit den anderen hier beschaeftigt und am spielen. Sie liebt es Spielzeug zu holen und bringen, ganz Retriever-Art eben :)



















Donnerstag, 30. April 2009

wundervolle pakete

heute wurden die katzen reich beschert :D

die liebe karla hat ein riesen paket mit einem grossen sortiment an katzenspielzeug, katzenleckerlie, vitaminen und auch hundespielzeug geschickt!!!
die katzen waren sogleich sehr interessiert an den neuen sachen und haben alles fleissig benutzt :O)))

vielen herzlichen dank liebe karla, damit hast du uns ein riesengrosses wunderbares geschenk gemacht, vor allem den katzen natuerlich ;O) die sich auch sehr herzlich bedanken!!!

die liebe ilaria hat auch noch ein paar deckchen und spielsachen gebracht die die miezis auch toll finden :O) ilaria kocht auch oefters extra fisch fuer die katzen und einige der hunde - herzlichen dank liebe ilaria!!

auch ich habe noch ein kleines bettchen beigesteuert das ihnen gefaellt ;)

ein weiteres paket ist angekommen von der lieben astrid. es sind sehr viele hochwertige medikamente und aufbaumittel darin gewesen ueber die ich mich riesig freue!!!

vielen vielen herzlichen dank liebe astrid fuer dieses supertolle paket, einige der sachen sind bereits in gebrauch und werden kranken und gesunden hunden verabreicht.